Ko Samui - Urlaub unter Kokospalmen
Ko Samui
Ko Samui –Insel der Kokospalmen, perlweißen Strände und azurfarbenen Wassers. Wie eine wahrgewordene Postkartenidylle nimmt das drittgrößte Eiland seine Besucher in Empfang. In den 1970er Jahren als Aussteigerparadies bekannt geworden, folgten bald die ersten Pausschaltouristen den Spuren der Rucksackreisenden. In den 1990er Jahren fand ein regelrechter Infrastruktur-Boom statt. Hotels, Bars und Restaurants schossen aus dem Boden der 247 Quadratkilometer großen Insel. Anders als in den Touristenzentren Pattaya oder Phuket gelang es jedoch diese harmonisch in die Landschaft einzugliedern: kein Gebäude ist höher als die Kokospalme neben ihm und so konnte der natürliche Charme dieses Flecken bewahrt werden.
Die Begegnung der Kulturen, wie sie heute in Form des internationalen Reisepublikums fortgesetzt wird, hat auf Ko Samui eine lange Tradition. Chinesische Siedler waren vermutlich die ersten, die sich auf dem Eiland niederließen. Ihnen folgten Thais vom Festland und malaiische Fischer. Buddhismus und Islam trafen aufeinander und koexistieren bis heute friedlich. Die Einwanderer waren es auch, die sich das Land der Insel urbar machten. Der ursprüngliche Urwald musste den Kokospalmen weichen, die das Bild des gegenwärtigen Samui prägen. Der Handel mit den Nüssen ist –neben dem Tourismus- noch immer eine bedeutende Einkommensquelle.
Die Traumstrände befinden sich vor allem im Osten und Norden der Insel. Trotzdem sich in Chaweng und Lamai, den touristischen Hauptorten der Insel, die Menschen tummeln, haben sie nur wenig von ihrer Gemütlichkeit eingebüßt. Wassersport und Thai-Massagen beherrschen den Tagesablauf am Strand. Am Abend werden die Tische der Restaurants bis fast ans Wasser gerückt und im Schein tausend Lichter diniert man hervorragende Meereskost, thailändische Spezialitäten oder internationale Gerichte. Den Bars und Discotheken hingegen gehört die Nacht. Bis zum frühen Morgengrauen kann man in Chaweng zu einem buntgemischten musikalischem Hintergrund feiern und tanzen.
Wer seinen Urlaub jedoch nur in den touristischen Zentren der Insel verbringt, bringt sich selbst um die schönsten Eindrücke und Erfahrungen. Ko Samui ist reich an buddhistischem Kulturerbe, was sich in Tempeln, Pagoden und Statuen (eine davon sogar zwölf Meter hoch) niederschlägt. Im Landesinneren warten Kalksteinfelsen darauf erklimmt zu werden und Becken unterhalb von Wasserfällen laden zu erfrischenden Bädern ein. Einsame Strände und Buchten können über die Ringstraße erreicht werden oder bei einem Bootsausflug in die Inselwelt des Ang Thong Nationalparks. Auch sollte man einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen, denn rund um Ko Samui befindet sich das einzige bedeutende Tauchgebiet im Golf von Thailand. Korallenbänke, tropische Fische und Sichtweiten bis zu 40 Meter machen die Insel zum begehrten Revier.
