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Mystische Osterinsel
Osterinsel (aw) – Mystischer Zauber auf der Osterinsel. Auf der Insel finden sich fast 1.000 überlebensgroße Steinfiguren, die mit geheimnisvollen Schriftzeichen verziert sind und Mischwesen aus Vogel und Mensch darstellen. Die Osterinsel, weit vor der Küste Chiles im Pazifik gelegen, regt seit ihrer Entdeckung durch die Europäer im 17. Jahrhundert die Fantasie von Gelehrten und Laien an. Die Bedeutung der Steinfiguren ist bis heute ungeklärt. Moais heißen die imposanten, circa fünf Meter hohen Giganten, die auf der ganzen Insel verteilt sind. Eine mögliche Erklärung für die Existenz der Figuren ist, dass sie Ahnen oder Häuptlinge darstellen und zeremonielle Bedeutung besaßen. In den Stein gehauen fand man geheimnisvolle Steinritzungen: Die Umrisse eines Mischwesens aus Mensch und Fregattvogel sowie Felszeichnungen auf einer steilen Klippe ließen die Entdecker alsbald vom Vogelmannkult der Osterinsel sprechen. Den geheimnisvollen Zauber der Insel spürt man noch heute ganz besonders am „Ahu Tongariki“ nicht weit vom Krater Rano Raraku gelegen. Mit fünfzehn aufrecht stehenden Moais von beeindruckender Größe ist dies die größte Zeremonienanlage im Pazifik. Diese Plätze sind ein Muss für jede Reise auf die Osterinsel.