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Sevilla ist die Wiege des Flamenco und ist der heißeste Ort in Andalusien.

Flamenco- Leidenschaft in Sevilla

Flamenco in Sevilla. Bild: godfer/Fotolia

Sevilla die Wiege des Flamencos. Die Stadt ist nicht nur wegen der heißen Tanzrhythmen zum wärmsten Ort des europäischen Festlandes gewählt worden. Bis zu 48° Grad wurden in den Sommermonaten schon gemessen, aber auch die Herbstmonate sind angenehm mild. Die Nacht wird in Sevilla, wegen der Hitze, zum Tage. Das Leben spielt sich in den maurischen Gassen Sevillas ab. Die engen Straßen bilden ein Labyrinth und werden zur malerischen Altstadt, hier befinden sich die Plaza de San Francisco oder die Plaza del Duque mit einer wunderschönen Promenade die zum Flanieren einlädt. Die herrlichen palastartigen Gebäude an den Plätzen sind zumeist im altrömischen Stil gestaltet und münden in marmorgetäfelten Höfen. An diesen Treffpunkten wird leidenschaftlich und mit Temperament Flamenco getanzt. Die Andalusier sind für ihre berauschenden Tanzdarbietungen bekannt. Nahe der Altstadt befindet sich auch das „Museo del Baile Flamenco“, das erste und einzige Flamencomuseum der Welt. Es zählt zu den interessantesten Museen in Sevilla. Informationen unter: www.flamencomuseum.com

Flamenco ist Tradition

Flamenco setzt sich aus diversen Kulturen, im Süden der Iberischen Halbinsel, zusammen. Die musikalische Überlieferung, die die Gitanos (Zigeuner) aus Indien im 15. Jahrhundert mit nach Spanien brachten, vermischte sich mit den orientalischen Gesängen der Mauren und den liturgischen Trauerliedern der Sepharden, auch die Christen brachten ihr altspanisches Liedgut mit ein. Flamenco ist nicht nur ein reiner Tanz- auch die Melodie, der Gesang und die Gitarrenmusik spielen eine wichtige Rolle bei der Darbietung. Der Flamenco soll von den Zuschauern, wie ein Dämon, Besitz ergreifen und das Leid und die Ausgrenzung der Gitanos symbolisieren.

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