Malta

Im Herzen des Mittelmeers knapp 100 Kilometer südlich von Sizilien iegt ein besonderes Kleinod – der maltesische Archipel, der aus insgesamt sechs Inseln besteht. Die Hauptinseln sind Malta, Goza und Comino, die allesamt bewohnt sind und auch für Urlauber schöne Unterkünfte bieten. Neben den drei Hauptinseln gibt es noch drei weitere unbewohnte Inseln: Cominotto und die St. Paul’s Islands. Die Gesamtfläche des Archipels beträgt etwa 316 Quadratkilometer (Malta 246, Gozo 67, Comino 2,7). Auf den bewohnten Inseln leben etwa 400.000 Einwohner. Die bezaubernde Vielseitigkeit der Landschaft macht den Charme dieser Inselgruppe aus und begründet ihren Ruf als Geheimtipp in Sachen Urlaubsparadies. Dazu kommt noch unzählige Kultur- und Kunstschätze, die Hinweis eauf die über 7000jährige Geschichte der Inseln geben und dadurch auch für kulturell interessierte Urlauber überaus interessant sind.

Das Landschaftsbild von Malta ist erstaunlich vielseitig: entlang der Küste wechseln sich schroffe Felsen mit malerischen Buchten und verträumte Lagunen Lagunen ab. Im Hinterland prägen sanft gewellte Hügel und fruchtbare Täler das Bild und vermitteln einen unerwarteten Eindruck von Weite. Über allem ragt die fast ganzjährig scheinende Sonne und ein tiefblaues Meer, das an kaum einer anderen Stelle des Mittelmeers so klar ist wie hier. Genau aus diesem Grund gilt Malta mittlerweile als eine der ersten Adressen für Taucher, die sich in den Tiefen des Meeres bei einer faszinierenden Fauna und Flora über Sichtweiten von 30 Metern und mehr freuen.

Ob Aktivurlaub oder Entspannung, ob Ruhe oder Anregung – was immer Sie suchen, Malta bietet alles. Liebhabern der Musik, des Theaters und der Kunst präsentiert Malta ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm. Sportliche Besucher finden hier Golf, Tennis, Reiten, Abenteuersportarten und alle Formen des Wassersports – vom Segeln und Windsurfen bis zum besten Sporttauchen im ganzen Mittelmeer.

In der Jungsteinzeit war Malta ein Zentrum der Megalithkultur. Mehrere große Tempelanlagen sind noch erhalten. Im sechsten Jahrhundert wurde die Insel von den Karthagern, später von Rom erobert. 870 wurde die Insel von den Arabern besetzt. 1090 geriet Malta unter normannische Herrschaft; später wurde es zu einem Lehen des Königreiches Sizilien. 1530 gab Kaiser Karl V. Malta dem Johanniterorden (der sich danach Malteserorden nannte) zu Lehen. Die Johanniter beherrschten die Inseln bis zum 19. Jahrhundert. Nach einer Belagerung durch osmanische Türken wurde die heutige Hauptstadt Valletta 1565 gegründet und mit Befestigungsanlagen ausgestattet. 1798 wurde Malta von Napoleon erobert. Da die Malteser die französische Herrschaft ablehnten, suchten sie Hilfe bei den Briten, die 1799 den Rückzug der Franzosen erzwangen. 1814 wurde Malta als Kronkolonie Teil des britischen Weltreiches. Während des Zweiten Weltkrieges war die strategisch wichtige Insel fast täglich deutschen und italienischen Luftangriffen ausgesetzt. 1964 erhielt Malta die volle Unabhängigkeit. Seit 1974 ist Malta Republik, und seitdem wird in einer Schaukelpolitik mal eine Annäherung an die arabischen Länder, dann wieder eine Annäherung an Europa gesucht. 1990 stellte Malta einen Antrag auf Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union, der 1993 abgelehnt wurde. Als wichtigster Grund wurde die zu geringe Größe des Staates genannt. Nach Wiederaufnahme der Verhandlungen im Jahr 2000 ist Malta seit dem 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Seit Beginn der 90er Jahre ist der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftszweig Maltas. Die Landwirtschaft ist ebenfalls ein wichtiger ökonomischer Bereich. Zu den Anbauprodukten gehören Kartoffeln, Tomaten, Melonen, Weizen, Obst und Blumen. In geringerem Umfang werden Geflügel-, Kaninchen-, Rinder-, Ziegen- und Schafzucht betrieben. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind auch Schiffsreparaturen in staatseigenen Werften. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist im produzierenden Gewerbe beschäftigt, hauptsächlich in der Verarbeitung von Nahrungsmitteln, im Verlags- und Druckereiwesen und in der Herstellung von u.a. Textilien und Kleidung, Möbeln und Holzwaren sowie Tabakwaren. Die wichtigsten Handelspartner sind Italien, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Deutschlan

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