Lanzarote

Mit ca. 800 qkm ist Lanzarote die viertgrößte Insel der Kanaren und von der geographischen Lage die östlichste der großen Kanarischen Inseln. Von Nord nach Süd dehnt sich die Insel etwa über 60 Kilometer aus, an ihrer breitesten Stelle misst sie ca. 20 Kilometer. Auf Lanzarote leben ca. 100.000 Einwohner, davon etwa die Hälfte in der Hauptstadt Arrecife. Der vulkanische Ursprung der Kanarischen Inseln ist auf Lanzarote am deutlichsten zu bewundern. Weite Teile der Insel sind mit erkalteten Lavabrocken bedeckt und erinnern an eine Mondlandschaft. Der Ursprung dieser beeindruckenden Landschaft liegt in einem sechs Jahre andauernden Vulkanausbruch, der 1730 begann und fast ein Drittel der Insel mit Lava und Asche bedeckte. Im Timanfaya-Nationalpark mit den Montanas del Fuego kann man die Spuren dieser Naturkatastrophe, bei der auch 11 Ortschaften zerstört wurden, noch heute bestaunen. 1987 wurde Lanzarote von der Welt Tourismus Organisation zu einer der sechs weltweit zu erhaltenden Landschaften erklärt und 1994 erfolgte die Ernennung der Insel zum Biosphärenreservat seitens der UNESCO. Bemerkenswert ist, dass ein Teil des Gebietes heute wieder intensiv landwirtschaftlich genutzt wird (Weinanbaugebiet La Geria).

Neben diesen faszinierenden Naturlandschaften gibt es auf Lanzarote aber auch eine Vielzahl traumhafter Buchten und Strände, die einen Badeurlaub zum puren Vergnügen machen. Für den Tourismus wurde Lanzarote erst recht spät entdeckt. Da zum Zeitpunkt der touristischen Erschließung der Insel die Baurichtlinien schon deutlich verschärft waren, findet man auf der Insel auch kaum solch gigantische Hotelkomplexe wie auf einigen Nachbarinsel und die Insel konnte ihren ursprünglichen Charakter und Charme bewahren. Maßgeblichen Verdienst hieran hat der berühmteste Bewohner Lanzarotes, der Künstler und Architekt Caesar Manrique, der Zeit seines Lebens (er starb 1992 bei einem Autounfall) seinen Einfluß dafür eingesetzt hat, neue Bauprojekte im Einklang mit der Natur zu errichten. Auf Lanzarote finden sich viele Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die Manriques Handschrift tragen. Trotz seiner vielen Vulkane ist Lanzarote im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln eine eher flache Insel. Die höchste Erhebung, der Penas del Chache, ist mit etwa 670 Metern nicht hoch genug, als das er die Passatwolken aufhalten könnte. Dadurch gibt es so gut wie keinen Niederschlag auf der Insel, was sich natürlich auch in der Vegetation niederschlägt. Die Wassergewinnung erfolgt überwiegend aus Meerwasserentsalzungsanlagen.

Urlauber freuen sich vor allem über das ausgeglichene und milde Klima, das das gesamte Jahr über Badefreunde und Sportler aller Art auf ihre Kosten kommen lässt. Windsurfer, Wellenreiter, Badefreunde, Schorchler und Taucher finden hier ideale Bedingungen. Aber auch Wanderer und Fahrradfahrer finden reichlich Möglichkeiten, ihren Hobbies nachzugehen.

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