Paphos: Kultururlaub am Geburtsort der Aphrodite
Paphos

- Chrysopolitissa Kirche mit Paulus-Säule in der UNESCO geschützten Altstadt von Paphos. Bild: FVZ Zypern
Die alte, kleine Hafenstadt liegt im Südwesten Zyperns und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Leicht erreichbar durch den zweitgrößten internationalen Flughafen der Insel erwartet der Ort den Reisenden mit seinem bezaubernden Fischerhafen am Paphos Fort, gesäumt von Terrassencafés und Tavernen. Die Bilderbuchatmosphäre mit mediterranem Charme verzaubert jeden Besucher.
Am Strand von Paphos soll die mythologische Gottheit Aphrodite geboren sein; die Geburtsstätte, ein großer aus dem Meer ragender Felsen trägt den Namen "Venusfelsen". Die Zeugnisse der reichen Geschichte Zyperns begegnen einem in Paphos auf Schritt und Tritt, so dass man die Stadt als ein einziges offenes Museum betrachten kann. Diese Tatsache veranlasste die UNESCO die ganze Stadt in die Liste ihres Weltkulturerbes aufzunehmen. Sehenswerte Mosaiken, die auch nach 1600 Jahren noch erstaunlich gut erhalten sind sowie die Gräber der Könige und die Säule, an der laut Überlieferung Apostel Paulus gegeißelt wurde sind nur Beispiele des reichen historischen Schatzes.
In römischer Zeit herrschte in Paphos ein glänzendes urbanes Leben. Ein Rundgang zu den bedeutendsten Ausgrabungen dauert mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten etwa vier Stunden und ist unbedingt zu empfehlen. Gestartet wird am Ende des Hafenkais. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens, der stark von Fischer- und Ausflugsbooten frequentiert wird, befinden sich die Überreste der alten Mole und die Ruinen der Festung. Stadteinwärts sieht man dann die Festung Paphos, die anstelle einer Burg errichtet wurde.
Sehenswert ist auch der Wald von Paphos. Winston Churchill hat an seiner Wiederaufforstung mitgewirkt: 1907 als junger Minister für die Kolonien hat er den bis heute nicht abgeschlossenen Prozess eingeleitet. Das zypriotische Forstministerium führt im Rahmen dieses Programms die Wiederbepflanzung eines riesigen Areals durch, dessen Baumbestand in der Antike für den Schiffbau und die Metallverarbeitung abgeholzt wurde.